Arbeitnehmer Absicherung gegen Berufsunfähigkeit Die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen überhaupt. Dabei soll das Einkommen (der Verdienst) bis zum Renteneintritt abgesichert werden. Dies ist insbesondere bei finanziellen Verpflichtungen wie Darlehen oder Hypotheken sehr wichtig. Auch der Hauptverdiener einer Familie sollte dringend gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit abgesichert werden. Für die Höhe der Versicherung ist das heutige Einkommen und die prognostizierte Inflation maßgeblich. Oft werden Versicherungen abgeschlossen, die im Schadensfall nur einen Bruchteil des letzten Einkommens absichern. Mangelhafte Beratung und hohe Versicherungsbeiträge sind hierfür in der Regel verantwortlich. Der Abschluß einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die nur einen kleinen Teil des Einkommens absichert, ist nicht sinnvoll. Für den notwendigen Versicherungsbeitrag sind neben der gewünschten Höhe der Berufsunfähigkeitsrente auch der Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss maßgeblich. Bestimmte “Vorerkrankungen” haben zur Folge, dass Versicherer einen Vertragsabschluss nur mit zusätzlichen Beiträge (Risikoaufschlägen) vornehmen oder gar vollständig verweigern. Aus Arbeitnehmersicht könnte hier die betriebliche Altersvorsorge eine echte Alternative darstellen. Denn auch mit Hilfe von betrieblicher Altersversorgung kann das Risiko der Berufsunfähigkeit abgesichert werden. Zahlreiche Arbeitgeber bieten mit Hilfe von Versicherungsgesellschaften Verträge an, die günstige Rahmenkonditionen beinhalten. Oft werden nur sehr allgemeine Gesundheitsfragen formuliert oder vollständig auf entsprechende Fragen verzichtet. Sollte der Arbeitgeber ein entsprechendes Angebot unterbreiten und die Finanzierung über Entgeltumwandlung erfolgen (der Arbeitnehmer bezahlt den Versicherungsbeitrag aus dem Bruttolohn) sind dennoch zahlreiche Punkte zu beachten: Wie hoch ist die versicherte “Berufsunfähigkeits-netto-rente”? Unter welchen Voraussetzungen wird die Rente wie lange bezahlt? Wie erfolgt die Anpassung der vereinbarten Versicherung an zukünftige Einkommensänderungen? Gibt es für Vertragsanpassungen Einschränkungen (z.B. durch Gesundheitsfragen)? Ist die Höhe der Absicherung frei wählbar und bis zum eigenen Einkommen unbegrenzt versicherbar? Welche Auswirkungen auf den Versicherungsschutz hat eine Beitragsfreistellung? Anmerkung: Wenn die Grundlage für die Berufsunfähigkeitsversicherung eine Entgeltumwandlung ist, stellt sich automatisch die Frage, was passiert, wenn der Arbeitnehmer kein oder ein verringertes Entgelt vom Arbeitgeber bekommt? (Mutterschutz, längere Krankheit, Weiterbildungszeiten, Kurzarbeit, u.s.w.) Was passiert mit der Versicherung, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechselt? Anmerkung: Es ist grundsätzlich möglich, bei Arbeitgeberwechsel den Versicherungsvertrag auf einen neuen Arbeitgeber zu übertragen. Auf Grund der erheblichen Haftungsrisiken für Arbeitgeber werden jedoch nur sehr selten Versicherungsverträge mit einer Absicherung gegen Berufsunfähigkeit bei Arbeitgeberwechsel auf den neuen Arbeitgeber übertragen. Welche Auswirkungen auf die abgeschlossene Versicherung hat eine neue Tätigkeit? (z.B. Wechsel von gewerblicher Tätigkeit zu einer kaufmännischen Tätigkeit) Bei der Gegenüberstellung aller relevaten Punkte einer Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist es oft sinnvoll, den Vertragsabschluß nicht über den aktuellen Arbeitgeber zu tätigen. Es sollte in jedem Fall ein entsprechendes privates Alternativangebot eingeholt werden und unabhängig verglichen werden!  
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