betriebliches Versorgungswerk
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Arbeitgeber
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Lohnkostenoptimierung / Entgeltoptimierung Die sogenannte Optimierung von Lohn (mehr netto vom brutto) ist seit einigen Jahren sowohl bei Arbeitgebern als auch bei Arbeitnehmern ein beliebtes Mittel, um Abgaben in die Solidargemeinschaft zu reduzieren. Viele Arbeitgeber bieten auf diese Weise Ihren Arbeitnehmern höhere Nettolöhne bzw. vergleichbare Vorteile. Seitdem die Optimierung von Entgelt von großen Strukturvertrieben als Umsatzmotor genutzt wird, hat auch der Gesetzgeber ein waches Auge auf die Ausmaße der Ausbreitung. Da die Nettolohnoptimierung den gesetzlichen Krankenkassen und somit der Solidargemeinschaft erhebliche Finanzmittel entzieht, ist eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen wohl nur eine Frage der Zeit. Was mal als Zusatz zum eigentlichen Gehalt gedacht war, wird heute oft als Gehaltsersatz genutzt. Viele Beratungsunternehmen bieten gar eine planmäßige Entgeltumwandlung mit Hilfe einer Entgeltoptimierung an. Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden über mögliche Risiken und insbesondere über Kosten oft ungenügend informiert. Auch in der Ansparzeit der betrieblichen Altersversorgung werden bis zum Erreichen der gesetzlichen Altersrente Steuern und Sozialabgaben eingespart. In der Bezugszeit der Betriebsrente wird dieser vermeintliche Nachteil für die Solidargemeinschaft aber wieder ausgeglichen. Betriebsrenten sind grundsätzlich Steuer- und Sozialversicherungspflichtig. Bei der Lohnkostenoptimierung werden hingegen Lohnnebenkosten systematisch aus öffentlichen Systemen in private Systeme überführt. Die gesetzlichen Krankenkassen drängen seit Jahren auf Änderung der Rahmenbedingungen. Soweit sich Unternehmen dennoch für die Einführung der Entgeltoptimierung entscheiden, ist Folgendes zu beachten: Es erfolgt ein Eingriff in Arbeitsrecht, Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht und eventuell Tarifrecht. Es ist dringend angesagt, einen Steuerberater und/oder Wirtschaftsprüfer und einen fachkundigen Rechtsanwalt einzubeziehen. Auch sind mögliche Auswirkungen auf das AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz) zu prüfen. Kosten für Administration (intern und extern) und Beratung der Mitarbeiter sollten genau ermittelt und transparent gemacht werden. Vermeintliche Vorteile werden in der Praxis oft durch hohe intransparente Kosten erheblich reduziert. Viele Anbieter koppeln die Nutzung der Entgeltoptimierung an den Verkauf von Versicherungsprodukten. Gutscheine werden oft nicht unmittelbar eingelöst. Die Folge von Insolvenz des Gutscheinanbieters ist abzusichern. Die Beratung der Mitarbeiter im Auftrag des Arbeitgebers ist zu dokumentieren und zu archivieren. Sämtliche Kosten sind dem Mitarbeiter nachvollziehbar auszuweisen. Zusammenfassung: Der Gesetzgeber bietet Unternehmen die Möglichkeit, zusätzlich zum Gehalt den Mitarbeitern einen Sachbezug zukommen zu lassen (§ 8 EStG). Diese Möglichkeit der zusätzlichen Vergütung über steuerfreie- oder steuerbegünstigte- und sozialversicherungsfreie Sachleistungen ist ein interessantes Instrument zur Ergänzung von attraktiven Vergütungsmodellen. Die Einführung von Entgeltoptimierung in Form der Entgeltumwandlung ist grundsätzlich mit erheblichen Risiken verbunden und dem Grundsatz nach nicht zu empfehlen. Diese Form der Lohnkostenoptimierung schadet den Systemen der Solidargemeinschaft. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sollten sich frühzeitig mit den Auswirkungen einer möglichen Gesetzesänderung auseinandersetzen. 
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