betriebliches Versorgungswerk
© Michael Schramm bAV Ökonom (ebs) 
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Arbeitgeber
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Lebensarbeitszeitkonto Nachdem der Gesetzgeber das Renteneintrittsalter angehoben und nahezu zeitgleich die staatlichen Fördermaßnahmen für die planmäßige Frühverrentung stark eingeschränkt hat, war der Zuspruch zu den sogenannten Lebensarbeitszeitmodellen zunächst sehr stark. Mittlerweile ist weitgehend Ernüchterung eingetreten. Dies hat gewichtige Gründe. Grundlage für die Einrichtung eines Lebensarbeitszeitkontos ist § 7b SGB IV.    Link Eines der wesentlichen Argumente für die Einführung eines Lebensarbeitszeitkontos soll die planmäßige Frühverrentung von angeblich unproduktiven Mitarbeitern sein. Auch soll sich die Einrichtung aus Kostengründen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer lohnen. Ein weiteres Argument ist die angeblich große Flexibilität. Wird ein Lebensarbeitszeitkonto mit Hilfe einer Versicherungsgesellschaft eingerichtet, hat der Versicherer die Möglichkeit, quasi von heute auf morgen die Bedingungen grundsätzlich zu ändern! Die Folge könnte sein, mangelde Garantie oder Rendite, höhere Kosten für den Arbeitnehmer oder das Unternehmen, oder für Beide! glauben Sie nicht, dann lesen Sie hier:    Link          oder hier:      Link Unternehmen sollten vor Einführung eines Lebensarbeitszeitkontos folgende Punkte analysieren: Es erfolgt ein Eingriff in Arbeitsrecht, Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht und eventuell Tarifrecht. Es ist dringend angeraten, einen Steuerberater und/oder Wirtschaftsprüfer und einen fachkundigen Rechtsanwalt einzubeziehen. Auch sind mögliche Auswirkungen auf das AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz) zu prüfen. Wie genau ist die Vorgehensweise bei Austritt eines Mitarbeiters (wer ist für was verantwortlich, Arbeitgeber oder Dienstleister) bzw. bei Eintritt in die Freistellungsphase. Wie wird sichergestellt, dass die “richtigen Mitarbeiter” Freistellungsansprüche erwerben? Soweit die falschen Fach-und Führungskräfte Ansprüche erwerben, könnten hohe unplanmäßige Folgekosten entstehen. Viele Unternehmen setzen auf Steuerung zur Abwesenheit zur rechten Zeit. Ein Lebensarbeitszeitkonto könnte genau das Gegenteil bewirken. Der Aufbau eines Langzeitkonto-Guthabens geht tendenziell zulasten sonstiger Altersversorgung. Finanzprodukte haben Abschluß-, Verwaltungs- und Stornokosten. Diese Kosten wirken sich insbesondere in einem Störfall vor Rentenbeginn negativ aus. Da Mitarbeiter eher selten ihr komplettes Erwerbsleben in einem Unternehmen verbringen, sind zahlreiche Störfälle vorprogrammiert. Oft nutzen Mitarbeiter den Aufbau eines Zeitwertkontos aus “SV-freien Einkommen” (oberhalb der jeweiligen BBG). In der Freistellungsphase wird aus diesen Einkommensbestandteilen “SV-pflichtiges Einkommen”. Sowohl dem Arbeitgeber als auch dem Arbeitnehmer entstehen daraus erhebliche Mehrkosten. Soweit sich Arbeitgeber bei der Einführung von Lebensarbeitszeitkonten für Kapitalanlageprodukte entscheiden, stellt sich die Frage, wie planbar sichergestellt ist, dass die Kapitalanlage eine höhere Rendite (inkl. der Kosten) als die Inflation und karrierebedingte Gehaltssteigerungen erzielt? Wenn nicht, rechnet sich dann das System? Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbaren zum Zeitpunkt der Freistellungsphase einen Beginn und ein Ende. An das Ende der Freistellungsphase soll sich in der Regel die gesetzliche Altersrente anschließen. Welche Auswirkungen hat es für den Arbeitgeber, wenn das Langzeitkonto-Guthaben vor Ende der Freistellungsphase aufgebraucht ist? Zusammenfassung: Der Gesetzgeber bietet Arbeitgebern die Möglichkeit Lebensarbeitszeitkonten einzurichten. Arbeitgeber sollten vor Einführung den Vergleich mit einem eigenen betrieblichen Versorgungswerk durchführen. Soweit die beabsichtigte Frühverrentung 5 Jahre nicht übersteigt, das System kostengünstig und flexibel in der Handhabung sein soll und der Arbeitgeber die Entscheidungshoheit behalten möchte, ist in der Regel ein betriebliches Versorgungswerk einem Lebensarbeitszeitkonto vorzuziehen. Ein betriebliches Versorgungswerk bietet bei richtiger Ausgestaltung eine optimale Altersversorgung für die Arbeitnehmer, betriebswirtschaftliche Vorteile für den Arbeitgeber und zusätzlich alle Möglichkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, den optimalen Zeitpunkt für den gesetzlichen Renteneintritt zu definieren und zu finanzieren.
pauschaldotierte Unterstützungskasse ein idealer Weg zum eigenen Versorgungswerk
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