Betriebsrentengesetz - BetrAVG Neu ab 01.01.2018:
Förderung nach § 3.63 EStG wird von 4% BBG RV (Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung) auf 8% BBG angehoben. Damit werden ab dem 01.01.2018 4% der jeweils gültigen BBG steuer- und sozialversicherungsfrei gefördert und weitere 4% zur jeweils gültigen BBG steuerfrei gefördert. Damit ist die vollständige Förderung ab dem 01.01.2018 dynamisch. Die Förderung nach 40b EStG für Altzusagen ist weiterhin möglich, wird ab dem 01.01.2018 aber auf den ausschließlich steuerfreien Förderbetrag angerechnet. Bisher galt eine entweder/oder Förderung. Die steuerfreie Förderung von zusätzlich statischen 1.800 € pro Jahr wird abgeschafft. Vervielfältigungsregel Beim Ausscheiden aus dem Unternehmen können 4% der jeweils gültigen BBG (maximal für 10 Jahre) steuerfrei in eine betriebliche Altersversorgung einbezahlt werden. Die Anrechnung bereits bezahlter Beiträge entfällt. Unverfallbarkeit Die Unverfallbarkeitsfristen werden in § 1b BetrAVG verkürzt und betragen statt 5 Jahren nunmehr 3 Jahre. Das maßgebliche Alter wird vom vollendeten 25.Lebensjahr auf das 21. Lebensjahr herabgesetzt. Auskunftsanspruch Es haben auch ausgeschiedene Arbeitnehmer und Angehörige einen Auskunftsanspruch nach § 4a BetrAVG. Dynamisierung von Versorgungsanwartschaften Versorgungsanwartschaften unterliegen auch für ausgeschiedene Mitarbeiter den Dynamisierungsvorschriften. Freibetrag Grundsicherung Bei der Grundsicherung wird ein Freibetrag von aktuell 200 € pro Monat eingeführt. Damit soll Altersvorsorge auch für Geringverdiener attraktiver werden. Geringverdiener-Förderung Arbeitgeberzuschüsse von jährlich mindestens 240 € bis maximal 480 € werden zusätzlich gefördert. Dies gilt für Mitarbeiter, die monatlich nicht mehr als 2.200 € brutto verdienen. Bei diesen Verträgen müssen die Vertriebskosten auf die komplette Laufzeit verteilt werden. Eine Zillmerung ist ausgeschlossen. Der Arbeitgeber erhält 30% des Beitrages über eine Verrechnung der abzuführenden Lohnsteuer zurück. Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss ab 2019 Für die Durchführungswege Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds gilt, für ab dem 01.01.2019 abgeschlossene Verträge, ein verpflichtender Arbeitgeberzuschuss von 15%, soweit der Arbeit- geber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss ab 2022 Ab dem 01.01.2022 gilt für alle Entgeltumwandlungsverträge in den Durchführungswegen Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss von 15%, soweit der Arbeitgeber selbst Sozialversicherungsbeiträge einspart.   
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Betriebliche Altersversorung, Michael Schramm bAV Ökonom aus Waldenburg über betriebliche Versorgungswerke, das Betriebsrentenstärkungsgesetz (Sozialparnermodell) und andere Möglichkeiten der bAV.