pauschaldotierte Unterstützungskasse als betriebliches Versorgungswerk Die grundsätzlichen Rahmenbedingungen (insbesondere bei Entgeltumwandlung) hier:       Link In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass mittelständische Unternehmen verstärkt auf eigene betriebliche Versorgungswerke setzen. Dabei richtet sich der Fokus vielerorts wieder auf den Durchführungsweg Unterstützungskasse. Soweit Unternehmen auf die Möglichkeiten der Zuwendung zum Reservepolster vertrauen, bietet diese Form der betrieblichen Altersversorgung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine unübertroffene Win-Win-Situation.   Über die sogenannte “pauschaldotierte Unterstützungskasse” gibt es jede Menge Stellungnahmen und Ausarbeitungen. Die Versicherungswirtschaft versucht seit Jahren ihre Vermittler davon zu überzeugen, dass die Unterstützungskasse in der Praxis kaum Anwendung findet. Insbesondere für die Entgeltumwandlung sei diese Form der betrieblichen Altersversorgung ungeeignet. Ausgenommen davon ist nach Ansicht der Versicherungskonzerne selbstverständlich die “rückgedeckte Unterstützungskasse”. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Der Durchführungsweg Unterstützungskasse (soweit nicht rückgedeckt) ist sehr einfach in der Handhabung und mit Abstand der flexibelste Durchführungsweg. Genau deshalb ist er besonders für die Entgeltumwandlung interessant. Die erste Unterstützungskasse wurde bereits um 1850 gegründet. Heute gibt es mehr als 5.000 solcher Kassen in Deutschland. Die überwiegende Anzahl dieser Kassen sind Firmenunterstützungskassen in Form eines e.V. Dies hat auch gewichtige Gründe. Die Gründung eines Vereins ist sehr einfach, die Umsetzung insbesondere der Vorgaben des Körperschaftssteuergesetzes und der Körperschafts-Durchführungsverordnung sind beherrschbar und die Kosten für die Verwaltung vergleichsweise gering. Die Unterstützungskasse bietet als Durchführungsweg den Unternehmen ein Maximum als Flexibilität und erhebliche betriebswirtschaftliche Vorteile bei der Altersversorgung ihrer Belegschaft. Wird die betriebliche Altersversorgung über Entgeltumwandlung finanziert, ist bei richtiger Umsetzung auch die Finanzierung der Verpflichtungen langfristig gesichert. Den Unternehmen bieten sich zusätzlich erhebliche Liquiditätsvorteile. (Link)  Der Durchführungsweg Unterstützungskasse ist dennoch nicht für jedes Unternehmen geeignet. Es gilt hier sorgfältig zu prüfen und abzuwägen. Um die Vorteile einer Firmenunterstützungskasse überhaupt nutzen zu können, sollte die Anzahl der zu versorgenden Mitarbeiter mehr als 100 betragen. Je größer die Gruppe der zu versorgenden Mitarbeiter, desto besser können mögliche Risiken ausgeglichen werden. Neben der Anzahl der Versorgungsberechtigten spielt auch deren Durchschnittsalter bei Einrichtung, deren Geschlecht und deren Einkommen eine wesentliche Rolle. Das optimale Durchschnittsalter einer Belgschaft, um eine Firmenunterstützungskasse einzurichten, liegt zwischen 32 und 46 Jahren. Kommt die Gründung einer “eigenen Unterstützungskasse” nicht in Frage, könnte auch die Mitgliedschaft in einer Gruppenunterstützungskasse eine Alternative darstellen. Hier ist jedoch erhebliche Zurückhaltung angebracht. Oft sind die Verwaltungskosten dieser Kassen sehr hoch, die Transparenz eingeschränkt und die Möglichkeiten der flexiblen Nutzung eher gering. Unter Umständen sind auch kollektive Risiken vorhanden. Begriff “pauschaldotierte Unterstützungskasse” Leider hat sich in der Praxis der Begriff der pauschaldotierten Unterstützungskasse etabliert. Hieraus erwachsen immer wieder jede Menge Irrtümer. Eine pauschale Dotierung an eine Unterstützungskasse gibt es nämlich eben so wenig, wie eine Begrenzung der Zuwendungsmöglichkeit auf eine bestimmt Anzahl von Jahren (oft wird von maximal 8 Jahren ausgegangen). Vielmehr steht eine steuerlich wirksame Dotierung bzw. Zuwendung eines Arbeitgebers an eine Unterstützungskasse in Abhängigkeit von der Art der Zusage, dem Alter des Leistungsanwärters bzw. des Leistungsempfängers, dem Geschlecht des Versorgungsberechtigten und des vorhandenen Kassenvermögens der Unterstützungskasse. Bei der Beurteilung des vorhandenen Kassenvermögens ist zu beachten, dass je nach Anlage eine unterschiedliche Bewertung erfolgt. Zum Bilanzstichtag des Arbeitgebers sind diese Punkte für die Gruppe aller Leistungsanwärter, die beim Arbeitgeber beschäftigt sind, und für alle Leistungsempfänger zu ermitteln. Dann wird die maximal mögliche steuerlich wirksame Dotierung (Zuwendung) ermittelt. Daraus ergibt sich in der Praxis eine von Jahr zu Jahr veränderte mögliche Dotierung. Die Zuwendung an eine Unterstützungskasse ist dabei grundsätzlich freiwillig. Die Firmenunterstützungskasse ist grundsätzlich ein ausgezeichneter Weg für ein eigenes betriebliches Versorgungswerk. Soweit die vorgenannten Punkte beachtet werden, lassen sich zumindest bei der Finanzierung mittels Entgeltumwandlung für den jeweiliegen Arbeitger ca. 5% bis 10% der jährlichen Lohnkosten (nicht nur Teile der Lohnnebenkosten) dauerhaft einsparen. Die gewonnene Liquidität steht dem Arbeitgeber zunächst quasi vollständig frei zur Verfügung. Die eingegangenen Verpflichtungen sind selbstverständlich zu erfüllen. Für die Arbeitnehmer bedeutet die Entgeltumwandlung über ein derartiges Firmenversorgungswerk in der Regel eine Leistungsverbesserung zwischen 30% bis 40% bei einem Maximum an Flexibilität bezogen auf die einzubringenden Arbeitnehmeranteile. Für ein betriebliches Versorgungswerk sind grundsätzlich die Durchführungswege Direktzusage und Unterstützungskasse geeignet. Bei der Direktzusage ist die Umsetzung Personen gebunden, während die Unterstützungskasse ein kollektives System darstellt. Deshalb gilt als Faustformel, je größer die Gruppe der zu versorgenden Mitarbeiter (in der Regel mindestens 100) desto eher kommt der Durchführungsweg Unterstützungskasse in Frage. Auch das Durchschnittsalter der zu versorgenden Mitarbeiter spielt eine entscheidene Rolle. Ist die Belegschaft älter als durchschnittlich 46 Jahre ist in der Regel der Durchführungsweg Direktzusage zu bevorzugen. Die Auswirkungen in der Steuerbilanz sind bei dem Durchführungsweg Direktzusage restriktiv. Welcher Durchführungsweg konkret geeignet ist, ist von weiteren Faktoren abhängig. Weitere Informationen anfordern:
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